Als normaler Mensch Anfang 20 fühlt man sich in dieser Welt nicht selten allein. Allein, weil man sich missverstanden fühlt. Fühle nur ich mich so? Werden die Menschen immer selbstfokussierter? Ist das Teil des Erwachsenwerdens? Geistige Einsamkeit?
Jeder sucht einen Weg um den Problemen des Lebens zu entkommen. So leicht und schnell als möglich und ohne sich bei anderen entschuldigen zu müssen, da man alles unter den Mantel des Individualismus versteckt. Ein Verhalten, welches sich dagegen auflehnen würde, ja nur ein Kommentar reicht, um als toxisch sowie als einengend abgestempelt zu werden. Wo bleibt die Verantwortung? Wo ist die Tugend?
Auf dieser Seite geht es nicht um mein tugendhaftes Leben. Allein schon aus dem Grund, dass ein solches nicht existiert. Viel zu lastenreich bin ich, um mich tugendhaft nennen zu dürfen. Ja ich bin tugendarm.
Es geht viel mehr um Dinge, die mich beschäftigen, Situationen im Alltag oder Beiträge aus Büchern oder sonstigen Medien, welche Anstoß zum Nachdenken geben. Immer dabei geht es darum: Wie reagiere ich? Wie denke ich? Was wäre die tugendhafte Reaktion gewesen? Was wären tugendhafte Gedanken gewesen?
In einer Welt die vor Gemeinschaft flieht, nicht in Einsamkeit sondern in leere Beziehungen. So einer Welt möchte ich durch ein tugendhaftes Leben entfliehen. Denn ich bin überzeugt, nur das bringt wahre Liebe, wahren Frieden.